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Die ursprüngliche Planung für den Neubau der Oberhausener Straßenbahn, die noch den raschen Aufbau zumindest eines kleinen Liniennetzes vorsah, ließ sich leider bis heute noch nicht in vollem Umfang verwirklichen. Die bereits für die erste Ausbaustufe vorgesehene zweite Verbindung nach Mülheim wurde wegen der damals noch nicht abgeschlossenen Planungen zur Nutzung des Mülheimer Ruhrtunnels zurückgestellt, während der eigentlich geplante schnelle Weiterbau von Sterkrade Bf nach Schmachtendorf ein Opfer anhaltender Bürgerproteste wurde. Trotz der guten Akzeptanz der neuen Straßenbahnlinie und des zur Eröffnung des Centro neu geordneten Busnetzes brauchte es eine mehrjährige „Bedenkzeit”, bevor mit dem Mitte 2003 begonnenen Bau der Streckenverlängerung Sterkrade Bf - Neumarkt ein neuer Anlauf zum Ausbau der Oberhausener Straßenbahn genommen wurde. Ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2003 erfolgten im Rat der Stadt Oberhausen richtungsweisende Beschlüsse zum Projekt OVision - die Erschließung der an das CentrO-Gelände anschließenden übrigen ehemaligen Industrieflächen - , insbesondere zur Finanzierung des für die Bewilligung der beantragten Fördermittel erforderlichen Eigenanteils. Fester Bestandteil der Planungen zur OVision ist, erfreulicherweise mit Zustimmung aller politischen Fraktion im Stadtrat, ist der Wiederaufbau der Straßenbahnverbindung nach Essen (vgl. Strecken: Planung 105). Da bei einer vollständiger Umsetzung der Planungen auch die zweite Verbindung nach Mülheim verwirklicht würde, ist damit die Verwirklichung zumindest eines großen Teils der ursprünglichen Planungen in greifbare Nähe gerückt.
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